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Motorflug Fulda e.V.

Funkgeräte

 

Ab 2018 sind Handfunkgeräte mit 8,33 kHz Kanalabstand Pflicht – doch noch immer gibt es keine zugelassenen Muster.

Piloten müssen umrüsten: Ab dem 1. Januar 2018 gilt im Flugfunk das neue 8,33-KHz-Raster. In Flugzeugen werden die Geräte bereits ausgetauscht. Wer sich allerdings ein hierzulande zugelassenes 8,33-kHz-fähiges Handfunkgerät zulegen möchte, wird daran scheitern: Es gibt sie nicht – und es laufen derzeit keine Zulassungsverfahren. „Obwohl die Umstellung immer näher rückt, tut sich in dieser Richtung anscheinend nichts“, sagt Udo Beran, Generalsekretär des DAeC. „Es geht hier um die Sicherheit zahlreicher Piloten.“ Handfunkgeräte kommen in den unterschiedlichsten Feldern zum Einsatz – zum Beispiel bei der Kommunikation von Fluglehrern mit Flugschülern oder von Rückholern und Verfolgern mit Piloten und Ballonfahrern. „Wenn die Geräte nicht bald zugelassen werden, können Piloten von Hängegleitern, Gleitschirmen, Trikes und vielen Ultraleichtflugzeugen ab Januar 2018 nicht legal am Flugfunk teilnehmen“, sagt Beran. „In bestimmten Lufträumen führt das zu einem Flugverbot.“ Besonders ärgerlich sei das, weil in zahlreichen europäischen Nachbarländern die Handfunkgeräte bereits zugelassen sind.

Doch warum werden die neuen Handfunkgeräte nicht zugelassen – obwohl sie ab 2018 Pflicht sind? Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zieht für die Zulassung die „Flugsicherungs-Anlagen- und Geräte-Musterzulassungs-Verordnung“ heran – an der die Hersteller von Handfunkgeräten fast zwangsläufig scheitern. „Weil die Verordnung für Handfunkgeräte viel zu restriktiv ist“, sagt Ralf Keil vom Referat Luftfahrttechnik und Betrieb des DAeC. Schließlich seien diese keine Flugsicherungsanlagen. Die Bundesnetzagentur vergibt aufgrund der fehlenden Zulassung durch das BAF keine Frequenzzuteilung. Nur mit ihr ist aber der Betrieb eines 8,33-kHz-Handfunkgerätes legal.

Der DAeC arbeitet an einer Lösung des Problems – und  ist seit längerer Zeit mit allen beteiligten Parteien im Kontakt. Derzeit wird ein Gespräch zwischen dem DAeC, dem BAF und der Bundesnetzagentur vorbereitet. „Im Vorfeld haben noch einmal deutlich auf die Brisanz und flugsicherheitsrechtliche Relevanz hingewiesen. Wir drängen auf einen kurzfristigen Termin“, sagt Keil. „Es muss schnell möglich sein, die Handfunkgeräte zuzulassen. Sie sollen als Geräte geringer Leistung sowohl am Boden als auch in der Luft betrieben werden können.“

 Ausflug MAGDEBURG CITY AIRPORT

Mögliche Ausflugsziele:

MAGDEBURG CITY AIRPORT (EDBM)



Kafeetrinken unter einer Tupulev 134 vor dem Restaurant am Magdeburg City Airport

 ANKLAM  (EDCA)
Erster Menschenflug : Der Flugpionier und erster Flieger Otto Lilientahl  wurde in Anklam geboren.
Es gibt dort ein sehr interessantes Museum über die Anfänge : "Kunst des Menschenfluges" . Vieles  kann auch interaktiv an zahlreichen Modellen, von denen viele von Otto Lilienthal und seinem Bruder selbst gebaut wurden, ausprobiert werden

RECHLIN_LÄRZ  (EDAX)
Die berühmte Erprobungsstelle für alle Flugkörper und Flugzeuge im letzten Krieg war Rechlin. Dort wurden alle berühmten Flugzeuge erprobt  und von bekannten Piloten der Dreißiger und Vierziger Jahre eingeflogen.

Das Museum zeigt viele spannende Exponate auf dem riesigen Flugplatz:   
 
Oben: "Orion" Seeaufklärer vor Hallen und sowjetischen Jägern am Flugplatz Rechlin.



Oben: Museumsgelände



Oben: In Planung ist seit Jahren ein Müritz Airpark .

 

PEENEMÜNDE (EDCP)
Der Ort der ersten Raketenflüge ist eng verbunden mit Werner von Braun und seinem Team.
Neben schönen alten Flugzeugen auf dem riesigen Gelände kann man am Boden und aus der Luft noch viele Reste der alten Versuchsanstalt sehen.
Nicht weit entfernt ist das große Raketenmuseum mit einer großen historischen Ausstellung zu Raketenentwicklung und -bau.Viele Reste der russischen Luftwaffe sind ebenfalls vor Ort.

Oben: Museumsgelände

http://www.airventure.de/tipspics/tipps_peenemuendemus_082014/SF6T92021200px.jpg
Oben: Museumsgelände


FLUGPLATZ KLIETZ SCHARLIPPE  (EDCL)
Idyllisch,  wenige Flugminuten nördlich von Magdeburg,  immer entlang der Elbe fliegend  zu erreichen,
wäre ein guter Standort für die Ausflüge.


Oben: EDCL


Ein herrliches Gelände romantisch mit Blockhütten oder Schäferwagen zum Übernachten.




Peter der Besitzer und seine Frau bieten Unterkunft Grillabend, Tademspringen...


  ,,,,und Teilnahme am "Airman´s Pancake Fly in am Wochenende.


10 Straßen km weiter liegt die sehr sehenswerte Stadt Havelberg, zu der uns der Flugplatzeigner auch gerne hin fährt.
Die Stadt hat durch die BUGA 2015  noch gewonnen. Peter betreibt eine Flugzeug Lackiererei .

 Denkt mal alle drüber nach !                 
Euer Uwe

Gastflüge - Flieg mit mir!

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) hat einen Leitfaden „Fliegen gegen Entgelt“ herausgegeben.

Vereine und Privatpersonen sollen damit Rechtssicherheit erhalten, unter welchen Bedingungen nicht-gewerbsmäßige Flüge gegen Entgelt oder geldwerte Gegenleistungen erlaubt sind. DAeC-Vizepräsident Gunter Schmidt hat die rechtlichen Hintergründe zu den Bestimmungen für die Gastflugregelungen als Arbeitshilfe für Piloten und Vereine verständlich zusammengefasst und mit dem BMVI und einigen Landesluftfahrtbehörden abgestimmt.

Hier liegen diese Arbeitshilfe und der Leitfaden des BMVI als Download.

Es war einmal... so beginnt jedes Märchen - das Märchen vom Fliegen in der Nachkriegszeit ist handfeste Wirklichkeit geworden.

Bis dahin war es ein langer Weg - erinnert sich Rudibert Hohlfeld, selbst zehn Jahre lang 1. Vorsitzender des Motorflug Fulda e.V. Die Fliegerei wurde 1956 in der Bundesrepublik wieder offiziell zugelassen, und der Wunsch zum Fliegen machte sich in der Bevölkerung breit. Zwölf Jahre später war die Zeit reif - auch in Fulda fanden sich engagierte Piloten zusammen, um einen Verein zu gründen. 13 Gründungsmitglieder mit und ohne Pilotenlizenz hatten am 18. Juli 1968 die Idee, in Fulda die Fliegerei zu fördern und zu betreiben. Die Schwierigkeit bestand einzig und allein in der Ausweisung eines geeigneten Fluggeländes. Die besten und unmöglichsten Gelände wurden geprüft, getestet, besprochen, diskutiert, z.T. mit den Eigentümern verhandelt, gegen Bürgerinitiativen verteidigt und in manchen Fällen bis zum Planfeststellungsverfahren betrieben. Der Erfolg blieb zunächst aus.

 

Parallel dazu wuchs der Wunsch nach einem clubeigenen Flugzeug - durch Umlage finanziert - wurde die französische Morane MS 880 angeschafft. Der Standort war zunächst Gelnhausen und jeder Pilot nahm die lange Anfahrt gern in Kauf. Der 3-Sitzer fand danach eine vorläufige Unterstellung auf dem Segelfluggelände Plätzer bei Hünfeld. Mit ca. 20 engagierten Mitgliedern wurde sogar eine gebrauchte Holzhalle von 10 x 15 Meter aufgestellt.

Die Ausweisung eines eigenen Fluggeländes scheiterte an den massiven Protesten. Die Fuldaer Zeitung berichtete damals - die Kühe würden aus der Koppel springen. Ein anderes Konzept war der Standort Flugplatz Sickels. Hier sollte die Benutzung der Landebahn mittels einer vom Turm aus zu bedienenden Schranke den Fuldaer Fliegern den Zugang zur Startbahn eröffnen. Militärische Versicherungsprobleme verhinderten jedoch diese Nutzung.

Aber auch bei den Segelfliegern hatten wir Motorflieger keinen guten Stand. Ihre Gelände waren und sind ausschließlich für Segelflugzeuge und für den Segelflugbetrieb zugelassene, vereinseigene "Maschinen" bestimmt, auch wenn es heute meist Motorsegler sind. So waren wir trotz der vielen Segelfluggelände im osthessischen Raum lange Zeit ohne fliegerische Heimat. Sondergenehmigungen für Segelfluggelände zum Betrieb einer Schleppmaschine waren seitens der Genehmigungsbehörde kurzfristig kündbar, sodaß der Motorflug Fulda e.V. eigentlich nirgends so richtig hinpasste, wäre da nicht ein Frankfurter Kaufmann Namens Erich Stroh gewesen. Der Pilot hatte sein Flugzeug, eine Morane, in Frankfurt/Egelsbach und wollte über das Wochenende gern zu seinem Wochenendhaus in den Vogelsberg fliegen. Eigens dafür kaufte er sich schließlich unser heutiges Fluggelände bei Jossa und betrieb die Flugplatzzulassung bei dem Hessischen Minister für Wirtschaft und Technik. Die Genehmigung wurde zunächst nur für das eigene Flugzeug erteilt, später aber erweitert.  

 

Bereits seit über 45 Jahren kommen die "Motorflugbegeisterten Osthessens" im Verein Motorflug Fulda e.V. nun zusammen. So stehen den heute ca. 50 aktiven Piloten des Vereins fünf Maschinen zur Verfügung – ein Verhältnis, das im bundesweiten Vergleich ungewöhnlich gut ist.

 

Es gibt für jeden Bedarf das passende Fluggerät:

  • Einen 2-sitzigen Motorsegler mit 65 PS, dieser Scheibe E-Superfalke, ist auch für den Segelflug nutzbar und daher sehr beliebt.
  • Ein 2-sitziges Ultraleicht-Flugzeug, eine CTLS mit 100 PS von der Fa. Flight-Design, ein spritsparendes Flugzeug der neuesten Generation mit einem modernen elektronischen Bildschirmcockpit.
  • Eine 172er Cessna, 4-sitzig mit 150 PS, das Allzweckflugzeug, gutmütig und in der Vereinschulung der Klassiker. Die Cessna ist das weltweit am weitesten verbreitete Flugzeug in seiner Klasse und wird von den Mitgliedern auch zur Rallyefliegerei eingesetzt.
  • Eine 4-sitzige SUBARU-Fuji mit 180 PS ist das ideale Vereinsflugzeug, agil, robust und universell für jeden Bedarf.
  • Eine Piper Dakota, 4-sitzig mit 236 PS ist die kraftvolle und komfortable Reisemaschine mit Instrumentenflugausstattung.

 

Zehn Privat-Flugzeuge, darunter auch Motorschirme und Trike´s sowie zwei Hubschrauber runden das Spektrum an Motorflugzeugen in Fulda-Jossa ab. Doch nicht nur die Flugzeuge sprechen für das fliegerische Engagement der Vereinsmitglieder. Auch der Flugplatz in Jossa selbst verfügt heute über eine sehr gute Infrastruktur. Die Motorflieger nutzen hier eine Halle für die Flugzeuge, eine Tankstelle für AVGAS-Flugbenzin, einen Tower für die Flugleitung sowie eine Hütte für die Flugvorbereitung, die auch als Vereinshaus dient. Ehrenamtliches Engagement wird bei weiteren Aktivitäten des Vereins groß geschrieben; so engagieren sich die Vereinsmitglieder für einen reibungslosen Flugbetrieb: Der Flugplatz Fulda-Jossa ist der einzige Flugplatz im Landkreis Fulda, der jederzeit auf Anmeldung nach Sichtflugbedingungen angeflogen werden kann. Ein Service, den so mancher Gast zu schätzen weiß.

 

Die Flugbücher der Mitglieder dokumentieren neben lokalen Zielen wie Vogelsberg, Rhön und dem Thüringer Wald auch die Alpenregionen auch weitere Fernziele der reisefreudigen Flieger in alle Himmelsrichtungen: Nach Schweden und Nordfinnland; über Frankreich und Portugal nach Marokko zu den Kanaren; über Holland nach England und Irland; über den Balkan und Griechenland in die Türkei; und nach dem Schengener Abkommen der EU auch zunehmend in die östlichen Regionen nach Polen, das Baltikum, Tschechien bis nach Rumänien erstrecken sich die Flugrouten der Fuldaer.

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